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Thatsächlich ist dies auch nicht geschehen. Die Gehe-Stiftung hatsich, ohne zufälligem Vorwiegen einzelner Besucherkreise, ans das einthätsächlich Jedermann zugängliches Institut gefaßt sein muß, einenbestimmenden Einfluß einzuräumen, den Charakter einer wissenschaft-lichen Anstalt zu wahren gewußt, und sie dankt dieses erfreuliche Ergeb-niß sicher nicht an letzter Stelle dem Zusammenwirken ihrer Lehrkräftemit hervorragenden anderen Vertretern der Wissenschaft, zumeist vonden Universitäten.
In welchem Maaße diese an den Eiuzelvorträgen, deren zufälliggerade soviel als Vortragscyclen, nämlich 83, abgehalten worden sind,betheiligt waren, zeigen die nachstehenden Uebersichten.
Nur fünf Einzelvorträge wurden von Gelehrten, die in Dresden oder dessen Umgebung ihren Wohnsitz hatten, abgehalten. Zu denübrigen 78 kamen die Bortragenden aus 27 anderen Städten, darunternur vier, die nicht Universitätsstädte sind. Es war darunter vertreten:
InnsbruckMünchenOldenburgRostockTharandtTübingenWürz bürg
Besprochen wurden folgende Gegenstände und zwar vou den Herren:
13 mal,
10 „
Erlangen
Halle
? „
Straßburg
6 „
Graz
Jena
4 „
weiter:
je 3 mal
je 2 mal
je 1 mal
^. Aus dem Gebiete der politischen Hilfswissenschaften.
1. Individualismus und Socialismus im Geistesleben des 19. Jahrhunderts, —
Prof. Dr. Theob. Ziegler.2- Die Entdeckung des Seeweges nach Ostindien durch Vasco da Gama und seine
Bedeutung für den Weltverkehr, - Prof. Dr. S. Rüge.3. Das moderne Japan , — Prof. Dr. K- Rathgen.i. Die wachsende Bedeutung der neuen Welt, — Prof. Dr, S. Nuge.
5. Bevölkerungsbewegung und Bevölkernngspolitik, — Geh. Reg. - Rath Prof.
vi-. Elster.
6. Die Vereinigten Staaten und die europäische Auswanderung. — Prof. Dr.