648 XVI. Licht, Magnetismus u. Elektrizität in der 2. Hälfte d. Jahrhunderts.
1881) und „Lehrbuch der elektrischen und magnetischen Maßein-heiten" (Stuttgart 1895) von L. Grunmach (Abschnitt XV).
Über die Litteratur der Elektrizitätslehre wurde schon imTexte an verschiedenen Stellen die jeweils gerade wünschenswerterscheinende Auskunft gegeben. Einen vorzüglichen Handweiser, umohne tiefere mathematische Kenntnis die Natur der durch die NamenFaraday, Maxwell, W.Thomson, Boltzmann , Hertz gekenn-zeichneten Umwälzung der Prinzipien nnd Anschauungen verstehenzu lernen, bietet eine Schrift von F. Rosenberger („Die moderneEntwicklung der elektrischen Prinzipien", Leipzig 1898). Als einehistorische Quellenarbeit großen Stiles ist ein von E. Hoppe (geb.1854) verfaßtes Werk („Geschichte der Elektrizität", Leipzig 1884)zu nennen, aber auch ein kleineres Kompendium von Albrecht(„Geschichte der Elektrizität mit Berücksichtigung ihrer Anwendungen",Wien-Pest-Leipzig 1885) ist in seiner Art empfehlenswert, unddasjenige, welches E. Netoliczka (1825 — 1889) bald darauslieferte („Illustrierte Geschichte der Elektrizität von den ältestenZeiten bis auf unsere Tage", Wien 1886), ist dem Forscher wegenreichhaltiger litterarischer Nachweise schätzbar. Was die Elektro-technik angeht, so ist auf die schon zu einer stattlichen Anzahl vonBündchen angewachsene Bibliothek des nenen Faches von derFirma Hartleben (Wien ) ansmerksam zu machen, an derenHeransgabe sich insbesondere A. v. Urbanitzky beteiligt hat; werohne allzu großen Zeitauswand den besten Überblick gewinnen will,möge L. Graetz („Die Elektrizität und ihre Anweudungen", achteAuflage, Stuttgart 1900) zur Hand nehmen, und gedenkt er Ver-gleiche zwischen einst und jetzt anzustellen, so ist K. Kuhns (1816bis 1869) Werk („Handbnch der angewandten Elektrizitätslehre",Leipzig 1866) sehr geeignet, das Ziehen der Parallele zn erleichtern.Ein großes Unternehmen scheint das im ersten Bande bereits reali-sierte „Handbnch der Elektrotechnik" werden zu wollen, welches imVertage der S. Hirzelschen Buchhandlung zu Leipzig erscheintund von K. Heinke, in Verbindung mit gewiegten Praktikern nndMännern der Wissenschaft — H. Ebert, I. Kollert, I. Teich-müller n.s.w. — herausgegeben wird. Auch periodische Organe stehendem modernen Elektroingenieur, wie sich jetzt durchweg der