Vorbemerkung.
urze Seit nach dem Lrieden von Nikolsburg machte ichvon dem Umschwung der Dinge Gebrauch, um unbelästigt nachDeutschland zu 'reisen, wenn auch die mich berührenden Am-nestirungen noch nicht alle regelmäßig erledigt waren. Nacheinem kurzen Aufenthalt in meiner Vaterstadt Mainz begab ichmich auf einige Wochen nach Cms und setzte mich von da ausbrieflich mit der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Zeitung "in Verbindung, um ein Grgan für meine Beteiligung an der prak-tischen Politik zu finden. Die Artikel sind alle in Cms geschrieben.Das Blatt eignete sich ganz besonders für mich, weil es auf demdemokratischen Llügel der für den Anschluß Deutschlands an dassiegreiche Preußen eintretenden presseZ stand, während die süd-deutsche Demokratie, aus deren Reihen >ich hervorgegangen war,die preußische Hegemonie mit der äußersten Heftigkeit bekämpfte.Auch von dem Geist der „Rheinischen Zeitung " trennte mich die-jenige Linie, welche damals bereits die Spaltung der preußischenFortschrittspartei von den späteren National-Liberalen andeutete;die Rheinische war streng fortschrittlich, während ich nachder anderen Seite neigte, und darum mochte die Zeitung meinen zuGunsten der Indemnität geschriebenen Artikel nicht aufnehmen.An der Spitze der Redaktion stand der westfale Dr. Becker, genanntder rothe Lecker, welcher schon dem Stäbe der alten kölnischen