IV.
Die RompromißpolMK.
selbst wenn, höchst unwahrscheinlicherweise, Herr vonBennigsen und seine Anhänger, vielleicht sogar Fürst Bis-marck, dazu gelangen sollten, die eben geschilderte innereNotwendigkeit zu würdigen, welche einen Teil der national-liberalen Partei bestimmt hat, ans dem langjährigen Ver-band auszuscheiden; wenn der Gedanke sich Bahn bräche,daß dieser Schritt, weil notwendig, auch für alle Teile einersprießlicher war, so darf man doch nicht auf allzu vielDuldsamkeit hoffen: und es wird schon als ein Erfolg an-zusehen sein, wenn die Reibungen an Schärfe verlieren,nachdem die Störenfriede entfernt sind, welche, nach desKanzlers Auffassung, sich mit ihrem aufrührerischen Wesenzwischen ihn und den vertrauensvolleren Teil der Parteibei vielen Gelegenheiten einzudrängen wußten. Wichtigerjedoch, weil entwicklungsfähiger, bleibt für die Ausgeschie-denen ohne Zweifel die Zukunft der Dinge nach der anderenSeite, weiter nach links hin, um einen landläufigen Aus-druck zu gebrauchen. Darum möge der Versuch gestattetsein, in aller Gelassenheit zu prüfen, mit welchem Jdeen-kreise die eben im Entstehen begriffene Neubildung aufdieser linken Seite in Berührung tritt.