mindestens ebenso berechtigt das Bedenken ein, daß einwenig Konkurrenz einer so mächtigen nnd machtliebendenAnstalt wie unserer Reichsbank gegenüber durchaus nichtvom Übel ist. Das so bescheiden „gemischte System" hatohne Zweifel mehr genützt als geschadet.
Und so sollte man denken, daß, wie es bis jetzt auchans dem Gebiet der Währung, welches ja viel mehr ge-fährdet war, gelungen ist, das bestehende Erprobte der ewigbegehrlichen Experimentirlust zu entziehen, auch hier auder Lehre des gesunden Menschenverstandes festgehaltenwerde: was gut ist, gut zu lassen.
Die Anwendung dieses Grundsatzes würde natürlichnicht verhindern, auch bei Erneuerung der Privilegien neueGegenleistungen zu bedingen. Hier sind selbstverständlichneue, den Umstünden, namentlich auch dem niedriger ge-wordenen allgemeinen Zinsfuß angepaßte Vorschriften zutreffen, und wenn diese richtig gegriffen werden, so kanncmch znm größeren Teil der fiskalische Vorteil erzielt wer-den, welcher mit der reinen Verstaatlichung zu teuer er-kauft würde.