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5 (1897) Politische Schriften von 1879 bis 1892
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war denn der Beweis geliefert, daß alle noch so ungeheurenKäufe und Ausprägungen von Staatswegen nicht helfenkonnten. Und abermals sahen sich die Interessenten aufdie einzige Zuflucht, das Stichwort der freien Prägung hin-gedrängt.

Inzwischen hatten sich nun auf dem wirtschaftspoliti-schen Gebiete Umwandlungen von gewaltiger Bedeutungvollzogen; der Kampf um das Silber sollte zum Kampfum die Macht zwischen den beiden großen Parteien desLandes werden, insbesondere zum Kampf um die Präsident-schaft. Und dazu kam noch, daß diese tiefgreifende Evolutionsich aus einer anderen wirtschaftlichen Wendung heraus ent-wickelte, die bereits das größte Aufsehen in der Welt er-regt hatte. Nämlich der Sieg der extremen Schutzzollpartei,welche die Mac Kinley-Bill erkämpft hatte, schien dazu be-stimmt, auch den Sieg der Silberpartei herbeizuführen;nicht etwa weil, wie bei uns in Deutschland , schutzzöll-nerische Agrarier und Bimetallisten zusammengingen, son-dern eher umgekehrt, weil in Amerika Jndustrieschutzzöllnerund Silberleute einander gegenüber stehen und befehden.Mit der Mac Kinley-Bill hatten die Republikaner imKongreß gesiegt. Die tolle Übertreibung, in welche sichdie schutzzöllnerische Mehrheit hineinfanatisiert hatte, riefunmittelbar nach Erlaß des Gesetzes eine ebenso gesundeals unwiderstehliche Reaktion im Lande hervor, und dasErgebnis stellte sich darin ein, daß die Neuwahlen zum Re-präsentantenhaus die republikanisch schutzzöllnerische Mehr-heit im Sturm hinwegfegten und an ihre Stelle eine er-drückende Majorität von Demokraten absandten.

So weit war alles gut. Aber die demokratische Parterwar. wie schon erwähnt, vorwiegend silberfreundlich, unddarum kam nun neue Hoffnung in diese Reihen. In denKongreß, welcher im Herbst 1891 zusammentrat, sollte da-