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Oberfläche des Mondes.
achtmig der Geologen würdig; sie ist es für den Geographen nichtweniger. Sie wird ihm bei Betrachtung eines Globus wie einerLandkarte in Mcrcatorscher Projection einen Schatz von inter-essanten Anschauungen, Vergleichungen und Reflexionen zuführen,dessen Benutzung zur elementaren Auffassung der Ländcrformenfür den Unterricht sehr zu empfehlen ist.
Pisis folgt einem geometrischen Constructiousgesetze; Necker,Brcwster und Dana leiten die Anordnung von magnetischenund andern Gesetzen ab. Wir bleiben hier bei der Thatsache stehen, ohne ihre Entstehung nachweisen zu wollen.
Ein genaueres Studium der Grnppirnngen der Länder- undWasscrmassen bietet auch noch interessante Vergleichungen mit denOberflächenbildungen andrer Planeten (wie des Jupiter ), zumalaber des uns nahen Mondes dar. Wiederum muß die Ober-flächenbildung des Mondes bei der ihm so eigenthümlichen, vonder tellurischen so gänzlich verschiedenen Gestaltung zu Aufschlüssenüber seine Bildung führen. Auf eine solche systematische Ueber-sicht einer Gesammtgruppirung der Mondobcrfläche ist das classischeWerk von Beer und Mädler bei einer getreuen Aufnahmeder Mondscheibe eingegangen. Noch andere Anordnungen derGesammtmassen werden weiter unten hervortreten; hier bleibenwir nur bei dieser einen allgemeinsten stehen und gehen ebensozu der
Gegeneinanderstellung der Erdtheile unter sich undgegen das Ganze über.
Die Stellung der einzelnen Erdtheile gegen einander ergiebtsich aus ihrer Lage nach den Weltgegenden. Nach diesen habendie Völker in ältester Zeit die kosmischen Gegensätze ihrer Wohn-orte bezeichnet.
Asien wurde das Morgeulaud, Europa und das nördlicheAfrika das Abendland, Hespericn genannt. Im Süden lagen