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Die Geldvermehrung im Weltkriege und die Beseitigung ihrer Folgen : eine Untersuchung zu den Problemen der Übergangswirtschaft / von Robert Liefmann
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kommensystem haben sie können sehr verschieden sein, wir werdendavon später sprechen, so ist doch wiederum über die Wirkungendieses Vorgangs auf die Wirtschaft unseres Anbieters der Genuß-güter nichts Einheitliches zu sagen. Er wird versuchen, entsprechendseinen gestiegenen Kosten höhere Preise durchzusetzen. Aber obihm das gelingt, hängt sowohl von seiner Tauschstellung, Monopoloder Konkurrenz, als auch von den Bedürfnissen der Konsumentenab. Dadurch wird bestimmt, ob diese ohne Einschränkung ihresKonsums oder mit einer solchen mehr zu geben geneigt sind, obalso unser Anbieter seine Produktion im bisherigen Amfangewird absetzen können oder nicht und zu welchen Bedingungen. EineeinheitlicheTheorie" darüber ist nicht möglich.

Spann hat die Tatsache des Zusammenhangs aller Preiserichtig erkannt, aber es ist verkehrt, sie aus die Gütermengen und aufden Zustand des Naturaltauschs rein quantitativ zu übertragen.Sein Irrtum spricht sich deutlich aus, wenn er (S. 28) behauptet,daß der Zusammenhang aller Preiseder Ausdruck der Verhält-nismäßigkeit sämtlicher Waren nach Vorräten, Kosten und Be-gehrtheit sei". Denn weder dürfen schon Vorräte als gegebenangenommen werden, noch sind die aufzuwendenden Kosten undist vor allemBegehrtheit" eine gegebene Größe. Letztere ist un-begrenzt, wie sie aber als Nachfrage zum Ausdruck kommt,das kann man nur an einer allgemeinen Kosteneinheit, dem Gelde,erkennen, von dem also nicht abstrahiert werden kann. And Vor-räte und Kosten sind auch nicht gegeben, sondern in welchem Am-fange sie beschafft bzw. ausgewendet werden, das zu entscheidenist eben die wirtschaftliche Aufgabe.^)

Der Satz von der Preisverschiebung im Sinne Spanns, dieBehauptung, daß wenn viele Preise steigen, andere fallen müßten,hat also für den Naturaltausch, an dem Spann ihn exemplifiziert,überhaupt keine Bedeutung. Aber man kann deswegen nichtsagen, daß er vollkommen falsch sei. Er ist richtig oder wäre richtigunter einer Voraussetzung, die Spann nur stillschweigend macht,

5) Wie sehr Spann auch bei Betrachtung des Naturaltauschs un-bewußt rein geldwirtschastliche Erscheinungen zugrunde legt, zeigt unteranderem auch folgender Satz:Auch beim Naturaltausch sind die Preisenicht Ausdruck (?) der unmittelbar ausgetauschten Gütermengen für sich,sondern sie sind von den Gesamtaustauschverhältnissen aller Waren... ab-hängig." Wo ist denn der Ausdruck?

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