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EINE ZUSAGE
In Genua frug ich sie, was ich schon in Paris hatte fragen wollen, woznich aber dort nicht den Mut fand, ob sie sich würde entschließen können,wieder zu heiraten. Sie schwieg lange, dann reichte sie mir die Hand mit denWorten: „Jedenfalls keinen andern.“ Von diesem Augenblick an wußte ich,daß auch ich keine andere würde lieben können. Seit diesem Tage habe ichdie Verbindung mit dieser Frau angestrebt, der einzigen Frau, die ich überalles, die ich wirklich, die ich mit aller Zärtlichkeit und mit aller Leiden-schaft geliebt habe, deren ein Mensch fähig sein kann.