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Eisenindustrie, selbst bei rationellerem Betrieb, nicht mehr zu ge-statten, indem die innere Concurrcnz von Seiten des schlesischen,westfälischen und rheinischen Eisens bereits zu beträchtlich ge-worden ist. Nur in so ungewöhnlich günstigen Perioden inBezug auf Preis und Absatz, wie die von 1845 und 1846,war eine beträchtlichere Steigerung der Produktion möglich,während seitdem eine stärkere Abnahme stattfand, als vielleichtin irgend einem andern deutschen Eisendistrikt.
Sämmtliche Hüttenwerke des Sächsisch ^Thüringischen Di-strikts sind auf den alleinigen Verbrauch von Holzkohlen ange-wiesen.
Etwa 5000 bis 6000 Centner des im Thüringer Wald aus Spatheisensteinen erblascncn Roheisens werden zur Schmelz-stahlfabrikation verwandt, das übrige zu Stabeisen. Am Harz und im Regierungsbezirk Merseburg besteht ein großer Theil derHochofenproduktion aus Gußwaaren.
Hoch ofenproduktion des Sächsisch-Thürin gschenHauptbergdistrikts
Jahr.
t.
Roheisen.Ctr.
2.
Gußwaaren ausErzen.Ctr.
3.
Summa der Hoch-osenproduktion.Ctr,
1837
32,738
2,892
35,630
1838
24,988
6,032
31,020
1839
42,614
25,250
67,864
1840
40,729
36,154
76,883
1841
40,979
35,536
76,515
1842
41,725
39,892
81,617 '
1843
33,848
38,245
72,093
1844
48,544
43.557
92,101
1845
49,392
59.837
, 109.229
1846
40.840
62,821
103,661
1847
83,222
10,406
93,628
1848
41,847
15,855
57,702
1849
41,572
11,988
53,560
1850
30,304
19,184.
49,488