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Produktion des Brandenburg-Preußischen Haupt-
bergdistikts an Stabeisen und Blech.
1.
2.
Jahr.
Stabeisen.
Blech.
CIr,
Ctr, ,
1837
60,491
8,692
1838
66,646
9,800
1839
74,387
10,985
1840
84,045
13,031
1841
96,418
12,198
1842
100,465
11,019
1843
107,862
11,490
1844
118,026
14,116
1845
119,336
15,668
1846
116,979
19.097
1847
176,784
18,631
1848
155,042
14,745
1849
102,681
12,712
1850
96,851
14,587
Die Zahl der Frischfeuer ist nicht genau ersichtlich, da siein den Listen mit den Reckfeuern (zur weitern Verfeinerung desEisenS) zugleich aufgeführt werden; die Zahl beider zusammen be-trug 132 im Jahr 1850. Das Königsberger Puddlingwerk mit 3Puddlingofen war nur 1847 und 1848 in Betrieb und erzeugte50,000 und 65,000 Centner Stabeisen, wodurch sich die ver-stärkte Produktion jener Jahrgänge erklärt. Das Eisenblech warddargestellt auf 5 Walzwerken und 2 Blechhämmern, von denensich bei Danzig , so wie im Thüringischen, im Hundsrück undin der Eifel noch immer einige halten, da die geschlagenen Bleche,ihrer außerordentlichen Zähigkeit halber, theurer als die gewalz-ten bezahlt werden.
2. Der Schlesische Hauptbergdistrikt. Nächst demRheinischen findet in diesem Distrikt die ausgedehnteste Stabeisen-erzeugung statt. Wie schon erwähnt, wurden die Pnddlingfri-