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schere! und die Walzwerke hier zuerst eingeführt; jedoch sind seit1844 der rheinische und westvhälische Distrikt verhältnißmäßigweit stärker vorgeschritten, insbesondere in der Erzeugung vonEisenbahnschienen, wovon Schlesien noch nicht viel liefert. Dergrößte Theil des schlesischen Stabeisens wird immer noch beiHolzkohlen dargestellt.
In Schwarz- und Weißblech findet nur eine geringe Er-zeugung statt, noch unbedeutender in Draht, und concurrirt Weft-phalen hierin bis in's Innere des schlesischen Absatzgebietes.
Produktion des Schlesischen Hauptbergdistrikts anStabeisen, Blech und Draht.
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2.
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Jahr.
Stabeisen.
Blech.
Draht.
Ctr.
Ctr.
Ctr.
1837
403,241
7,421
54
1838
395,525
9,978
52
1839
496,326
17,777
394
1840
527,078 ,
21,582
399
1841
525,282
19,513
360
1842
524,684
19,982
375
1843
547,139
19,052
350
1844
594,500
12.618
380
1845
786,579
18,517
350
1846
781,276
33,211
590
1847
735,190
21,167
663
1848
601,012
29,307
480
1849
634,941
23,891
500
1850
798,190
25,012
560
Die Betriebsvorrichtungen zur Stabeisenfabrikation bestanden1850 aus 257 Frisch- und Reckfeuern, und 50 Puddelöfen;1837 betrug die Zahl der letzteren 33; sie ist also nichtsehr be-deutend gestiegen. Fast sämmtliche Puddlingvfen liegen in Obcr-schlesieN )- sie sind größtentheils mit Coakshochöfm verbunden.