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Ueber das Verhältniß des bei Holzkohlen und bei Stein-kohlen gefrischten Stabeisens bringen die amtlichen Listen erst seit1841 nähere Nachweise. Demnach wurden erzeugt:
Bei Holzkohlen. Bei Steinkohlen.. 403,525 Ctr.. 398.503 -
1841184218431844184518461847184818491850
351,889382,065435,923531,271359,322399,709435,407523 149
121,757 Ctr.
126,181 -
195,250 -212,435
350,656 -
250,005 -
375,868 -
201,303 -
199,534 -
275.041 -
Für 1837 kann man das Quantum des PuddlingeisenS auf100,000 Centner annehmen. Von der Gesammtproduktion betruges 1841 23 Prozent, und 1850 35 Prozent. Seit 1846 hatauch ein Theil der niederschlesischen Werke die Benutzung vonSteinkohlen beim Frischereibetrieb begonnen.
3. Der Sächsisch-Thüringische Hauvtbergdistrikt.Hier findet die Stabeisenerzeugung ausschließlich bei Holzkohlenstatt. Es ist nur ein Walzwerk vorhanden; selbst das Blechwird meistens noch in Thüringen unter Hämmern dargestellt.
Produktion des Sächsisch-Thüringischen Hauptberg-distriktS an Stabeisen, Blech und Draht.
Jahr.
l
1.
Ltabeisen.
Ctr.
2.Blech.
Ctr.
?.
Draht.
Ctr.
1837
44.269
6,443
—
1838
57,640
7,386
—
1839
54,572
8,380")
724
1840
48,155
12,911
1,215
1841
42,642
10,586
s.qL
1,669
Die amtlichen Listen führen in diesem Jahrgang das Erzeugniß derThüringischen Blechhämmcr unter dem Stabeisen ans; es sind dafür 7Mt) Cir.angenommen »nd beim Stabeisen in Abzug gebracht worden.