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das zu Schmelz- und Gußstahl weiter verarbeitet wird. Mankann durchschnittlich hierauf 4000 Centner rechnen.
Ueber den Umfang des Gießerei-Betriebes liegen keine ge-nauen Data vor und sind überdies die Gewerbe-Nachweise von1846 von Würtemberg noch nicht eingeliefert worden. Es sind10 bis 12 Cupol- und Flammöfen vorhanden, Auf den Königl.Werken wurden an Gußwaaren aus Roheisen erzeugt:
8,576 Centner.2636206977614.5093,664 -789
383 -10,96126,81615,56315,383 -12,928 -
Die Flammöfen wurden mit Holz und Torf betrieben.Unter den Erzeugnissen der Gießerei sind die Geschütze und Hart-walzen hervorzuheben. Für die Gußwaarenerzeugung der Privat-werke lassen sich in den letzten Jahren 5 — 8000 Ctr. annehmen.
Der Frischereibetrieb findet theils in Heerdfeuern beiHolzkohlen, theils in Puddlingöfen bei Holz, Torf oder Gasenstatt. Ueber den Umfang desselben fehlen uns die genaueren An-gaben. Man kann jedoch mit ziemlicher Gewißheit annehmen,daß alles im Königreich dargestellte Roheisen, soweit es nichtvergossen wird, sür die Stabeisenfabrikation Verwendung findet;das Roheisen, welches hierzu von außen bezogen wird, gleichtsich ungefähr gegen die Quantitäten aus, welche Würtembergselbst in diesem Zustande versendet. Hiernach ist die Summe desgefrischten Eisens zu veranschlagen auf:
1834 . . . 50,000 Centner.
1842 . . . 60,000
1850 . . . 70,000
5*
18^18^1855
1
-^75
18^1
185518^48^18^4^18^
18^18^1844