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Erze sind meistens Thoneisenstcine, nicht reichhaltig, jedoch billigzu gewinnen; demnächst Bohnerze und auch etwas Brauneisen-stein. Als Brennmaterial der Hochofen dienen nur Holzkohlen.
Den direkten Mittheilungen des Königlich WürtembergischenBergrathes verdanken wir folgende Produktionsnachweise:
Hochofenproduktion des Königreichs Würtemberg.
Jahr.
1.
Roheisen.
Ctr.
2.
Gußwaarenaus Erzen.
Ctr.
3.
Summa d.Hoch-ofenproduktion.
Ctr.
18^
63,403
46,275
109.680
18^
68,778
47,719
116.497
18^-
^ >! 7
61,713
38,235
99,948
18^2.^ >I 8
77,133
58,348
135,481
18^
s
66,181
56,934
123,115
48»-°-
to
61,355
60,754
122,109
18^
l
85,321
54,600
139,921
18^
80,261
56,015
136,276
18^
84,830
63,034
147,864
18^K
44
103,242
67,841
171,085
18^
^^4 s
103,961
62,745
166,706
18^
^"4 e
99,371
63,484
162.855
18^^"47
87,170
66,857
154,027
18^
^^4 8
100,751
63,267
164.018
18^8.^^4 S
99,221
56.225
155,446
18^
^"s?
106,580
46.904
158.484
Die Zahl der Hochöfen betrug bis 1840 fünf, von da bis1845 sechs und seitdem sieben, wovon indeß immer nur sechsgleichzeitig in Betrieb. Für 18^ kommt demnach auf einenHochofen eine jährliche Produktion von 26,420 Centnern, odermehr als doppelt so viel als die preußischen, mehr als dreimalso viel als die sächsischen und fast fünfmal so viel als die alt-baierschen Hochöfen durchschnittlich liefern. Schon im Jahre 18^erzeugte ein Hochofen 21,940 Centner jährlich.
Unter dem Roheisen befindet sich ein Theil Rohstahleisen,