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badischen Hochöfen betrug deren gestimmtes ProduktionSquan-tum") an Roheisen und Gußwaaren aus Erzen :
1834 . . . .
79,931 Centner.
1835 . . . .
112,222
1836 . . . .
108,068
1837 . . . .
94,463
1838 . . . .
94,459
1839 . . . .
131,190
1840 . . . .
121,454 -
1841 . . . .
83,642
1842 . . . .
87,352
1843 . . . .
133,959
1844 . . . .
149,749
1845 . . . .
155,386
1846 . . . .
134,553
1847 . . . .
134,815
1848 . . . .
140,527
1849 . . . .
102,107
Im Jahr 1850 dürfte die Produktion wieder etwas gestie-gen sein, jedoch unbedeutend, indem der neue schweizerischeGrenzzoll seit 1. Febr. 1850 den Absatz dorthin hemmt. Mankann 110,000 Centner annehmen.
Die Menge der von den Hochöfen produzirten Gußwaarenließ sich aus den Mittheilungen nicht immer genau ersehen. Sieist jedoch mit ziemlicher Zuverlässigkeit anzunehmen:1834 zu 25,500 Ctr.,1842 - 31,500 -1849 - 22,300 -
Die bestehenden 9 Hochöfen waren indeß niemals zugleich imBetrieb, z. B. 1841 und 1842 nur fünf, 1849 sechs, im Durch-schnitt von 1834 bis 1849 sieben. Die jährliche Produktion einesOsens war demnach im Jahre 1849 17,020 Centner, oder dieHälfte mehr als die preußischen, dagegen die Hälfte weniger alsdie würtembergischen Hochöfen liefern. Auf der Fürstlich Für-stenbergischen Amalienhütte erreichte der Hochofen im Jahr 1845
') Nebenius giebt für 18Z-: 127,000 Ccntner, v, Reden für IS«:1^0,000 Centner an, was mit unsern Angaben ziemlich übereinstimmt.