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die Produktion von 28,002 Centner, worunter fast 10,000 Ctr.Gußwciaren.
Von der Gesammtproduktion entfielen auf den Antheil desAerars:
1834 . . . 34,075 Ctr. oder 42 pCt.1842 . . . 22,292 - - 26 -1849 . . . 46,743 - - 45 -
Für den Gießereibetrieb eristirten 1846 vier Cupol- undfünf Flammöfen. Man wird darauf etwa 8000 Centner jährlichrechnen können, da sie schwach betrieben werden.
Die Zahl der in Betrieb befindlichen Frischfeuer war früherweit beträchtlicher, indem in den waldigen Gegenden des Schwarz-und Odenwaldes nicht blos badisches, sondern auch nassauisches,pfälzisches und hessisches Roheisen verfrischt ward. Dies ist je-doch im Abnehmen begriffen. Die ärarischen und standesherr-lichen Werke, theilweise mit Walzwerken versehen, gehören zuden besteingerichteten Holzkohlenfrischereien in Deutschland underzeugen ganz vorzügliches Slabeisen und Blech, wofür nochimmer sehr hohe Preise gezahlt werden, gerade wie für dasschweizerische Eisen, dem das badische an Qualität ganz gleich-kommt. Neuerdings sind auch einige Puddelöfen bei Holz, zeit-weise auch bei Holzgasen, in Betrieb gekommen, insbesondere aufden Fürstlich Fürstenbergischen Werken.
Von den ärarischen und standesherrlichen Werken, die etwa40 Frischfeuer besitzen, liegen die genauen Produktionsnachweiseaus direkten Mittheilungen vor. Obgleich sie nur die Hälfte derüberhaupt vorhandenen Frischfeuer umfassen, erzeugen sie dochweit mehr als ^ der gesammten Stabeisenproduktion und kannman den Antheil der Privatwerke auf höchstens 25,000 Centnerschätzen, von welchem Durchschnitt seit 1834 keine wesentlichenAbweichungen stattgefunden haben werden, indem der stärkereBetrieb einzelner Feuer durch das Eingehen anderer aufgewogenward. Nach diesen Annahmen stellt sich die StabeisenproduktionBadens folgendermaßen:
1834 . . . .
1835 . . . .
1836 . . . .
1837 . . . .
65,902 Centner.75,22171,34976,151