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Spath- und Brauneisensteine, wovon jene auch ein zur Stahl-bereitung vorzüglich geeignetes Roheisen liesern. Die Holzkohlenbeschränken dagegen den Hüttenbctrieb in Schmalkalden , indem sievcrhältnißmäßig selten und theuer sind. Andere Werke im eigent-lichen Churhessen, z. B. Bieder, in der Nahe der großartigenWaldungen deS Spessart gelegen, haben wieder umgekehrt sehrbillige Holzkohlen, aber die dort vorkommenden Brauneisensteinesind selten und ziemlich arm. Die übrigen Hütten haben mei-stens ziemlich theuere Erze (Gelb-, Braun- und Thoneisensteine,auch Rotheisensteine aus dem Wetzlar 'schen) und ziemlich theuereKohlen. Dennoch ist der Betrieb bisher durch die Anstrengun-gen einer einsichtsvollen Direction im Ganzen mit Gewinn fürdie Staatskasse betrieben worden.
Im Folgenden geben wir eine genaue Zusammenstellung derEisenproduktion Churhessens") aus ganz zuverlässigen privativenMittheilungen geschöpft.
Hochofenproduktion Churhessens.
Jahr.
t.
Roheisen.
Ctr.
Gußwaaren ausErzen.
Ctr.
3.
Summa der Hoch-ofenproduktion.
Ctr.
1834183518361837183818391840184118421843184418451846184718481849
48,86952,14558,38557,72963,49057,87870,95062,81170.34981,71975,95561,85773,17681,80583.55691,998
10,9367,19110,29711,79111,5009,45917.36116,67210,12516,0948,8154,65036,2999,61124,46023,777
59,80559.33668,68269,52074,99067,33788,31179,48380,47497,81366 77066,507109,47591,416108,016115.775
') Hasse giebt 1836: 55,000 Ctr., v. Reden 1843: 83,000 Ctr.,Müller 1845: 70,000 Ctr. an.