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bahn nach dem Ruhmvier (Verlängerung der von Hagen nachSiegen projektirten Bahn) kann ein günstigeres Verhältniß her-beiführen.
Die nassauische Stabeisenproduktion betrug:
1834 . . .
. 25,191
Centner.
1833 . . .
. 35,348
-
1836 . . .
. 36,200
-
1837 . . .
. 28,291
-
1838 . . .
. 29,784
-
1839 . . .
. 24,668
-
1840 . . .
. 37,415
1841 . . .
. 43,404
-
1842 . . .
. 47,800
-
1843 . . .
. 43,592
-
1844 . . .
. 36,065
-
1845 . . .
. 33,964
--
1846 . . .
. 46,698
-
1847 . . .
. 57,161
-
1848 . . .
. 37,900
-
1849 . . .
. 42,500
1850 . . .
. 61,200
-
Auf die Erzeugung der Puddlingösen entfielen 185037,200 Centner oder 61 Prozent.
Bis 1838 fand auch Drahtfabrikation, jedoch in geringemUmfange statt.
10. Luxemburg.
K. 21. Im Großherzogthum Luremburg findet eine nichtunbedeutende Eisenerzeugung statt. Das Schmelzmaterial bestehthauptsächlich aus Alluvialerzen, wie solche auch in Belgien undim nordöstlichen Frankreich sehr häufig sind. Das daraus er-blasene Eisen (ler tenclre) bildet ^ bis ^ der gesammten Pro-duktion. Es ist kaltbrüchig und von geringerer Qualität alsdas rheinische und westphälische Roheisen. Ein besseres Eisen(fer fort) wird aus Braun- und Thoncisensteinen erblasen. AlsBrennmaterial dienen ausschließlich die Holzkohlen; theilweise wirdauch gedörrtes Holz zugesetzt. Eine Eisenbahn nach der Saar würde hier den Coakshüttenbetrieb möglich machen.