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1840 . . .
. 41,260 Centner,
1841 . . .
. 42,480 -
1842 . . .
. 46,060
1843 . .
. . 59,440
1844 . .
. 60,370
1845 . .
. 61,680
1846 . .
. 70,000
1847 . .
. 70,000
1848 . .
. . 60.000
1849 . .
. 52,800
1850 . .
. 43,200
Die Hälfte davon, wird bei Holzkohlen in Frischfeuern, dieandere Hälfte bei Steinkohlen im Puddlingofen gefrischt. Walz-werke sind keine vorhanden. Die schon erwähnte Eisenbahn nachder Saar würde eine bedeutendere Entwicklung der lurembur-ger Puddlingfrischerei zur Folge haben.
§. 22. Von den zum Thüringischen Verbände gehörendenGebieten haben wir bereits die preußischen und kurhessischenEnklaven (Schleusingen, Ziegenrück und Schmalkalden ) in Bezugauf ihre Eisenindustrie besprochen. Allein auch in den meistender übrigen thüringischen Fürstenthümer findet Eisenproduktionstatt, worauf sich hauptsächlich die in ziemlichem Umfange imThüringer Wald betriebene Eisen- und Stahlwaarenfabrikationgründet.
Die in Thüringen vorkommenden Eisensteine sind von sehrguter Qualität. Darunter zeichnen sich besonders die Spath-eisenstcine und namentlich die Kamsdorfer und Lobensteiner aus,die ein zur Schmelzstahlbcreitung vorzüglich geeignetes Rohstahl-eisen liefern. Außerdem kommen gute Roth- und Brauneisen-steine, auch Magneteisensteine vor. Vielfach ist jedoch die Ge-winnung kostspielig und fast überall durch hohe Abgaben unddie verschiedenartigsten Betriebsbeschränkungcn von Seiten derRegierungen erschwert. Auch die Transportkosten der Erze sinddurchschnittlich sehr hoch.
Die wenigsten thüringischen Hüttenwerke entsprechen in ihrer