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liche Erzeugung beträgt nach zuverlässigen Privatuachrichicn nichtüber 8,800 Centner im Jahr, wozu ein Theil Roheisen aus demangrenzenden hessischen und westphälischen verwandt wird. DasEisen geht zum Theil nach Altena , da es sich gut zur Draht-fabrikation eignet.
ä. Das oldenburgische Fürstenthum Birken selb im Südender Rheinprovinz im Hundsrück belegen und seit 1837 zum Zoll-verein gehörig, hat 1 Hochofen. Die Produktion") desselben betrug:
1834 . . .
. 9,781 Centner.
1835 . .
. 9,377
<
1836 . .
. 6,049
,
183? . .
. 11,838
-
1838 . .
. 10,560
s
1839 . .
. . 10,754
-
1840 . .
. . 10,640
-
1841 . .
. . 7,943
-
1842 . .
. . 13,961
-
1843 . .
. . 5,185
-
1844 . .
. . 4,957
-
1845 . .
. . 10,028
-
1846 . .
. . 12,915
-
1847 . .
. 9,415
!-
1848 . .
. . 15,611
--
1849 . .
. . 7,199
-
1850 . .
. 7,880
-
In den Jahren 1834 — 1837 (vor dem vollständigen An-schluß an den Verein) fand blos Roheisen-, 1843 und 44 da-gegen blos Gußwaarenerzeugung statt. Der Durchschnitt desGußeisens betrug seit 1838 6000 Centner, meistens aus Mu-nition bestehend.
Ein Cupolofen wird nur zeitweise betrieben.
Es sind 3 Frischseuer vorhanden, wovon indeß seit längererZeit nur 2 in Betrieb, die jetzt gegen 4000 Centner Schmiede-eisen jährlich erzeugen"").
') Nach v. Reden 1843: 12,000 Eentner.
") Die meisten Statistiker führen auch eine Eifcnprodnktion des angren-zenden Amtes Meisenhcim auf; es findet dort indeß weder Hütten- nochHammervetrieb statt.