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wiegt die Cnpolofengießerei bedeutend; allein die Mehrproduktionder übrigen Staaten an Hochofengußwaaren gleicht dies wiederaus, so daß gegenwärtig die Erzeugung beider Branchen sich dasGleichgewicht hält. Ein ferneres Fortschreiten ist indeß nur beiden Gußwaaren aus Roheisen zu erwarten.
An Betriebsvorrichtungen für die Eisengießerei waren 1849gegen 297 Kupolöfen, 136 Flammöfen und 70 Tiegelöfen vor-handen.
Der Antheil der aus ausländischem, insbesondere grauemschottischem Roheisen dargestellten Gußwaaren ist mit ziemlicherGenauigkeit auf ^ bis ^ anzunehmen.
Ueber die Stabeisenproduktion des Zollvereins, worindas inländische und das eingeführte ausländische Roheisen ihreHauptverwendung finden, stehen uns wenigstens etwas genauereAngaben zu Gebot, als über den Gießereibetrieb, und wo die man-gelnden Mittheilungen durch Schätzung ergänzt werden mußten,kann deren allenfallsige Abweichung von der wirklich stattfindendenProduktion die Bedeutung der Gesammtzahlen nicht wesentlichbeeinträchtigen.
Stabeisenproduktion des Zollvereins.
Staaten.
1834.
Ctr.
1842.
Ctr.
1847.
Ctr.
1850.
Ctr.
950,000
1,541,462
3,081,043
2,534,018
2. Baiern. . . .
180,000
250,000
300,000
283,636
3. Sachsen . . .
40,000
46,042
44,067
80,000
4. Würtemberg.
50,000
60,000
75,000
70,000
5. Baden. . . .
-65,902
84,239
100,438
80,000
6. Churhessen. .
28,465
33,609
42,988
42,000
50,000
70,000
80,000
90,000
»30,000
27,679
32,654
35,000
9. Nassau. . . .
* 25,191
47,800
57,161
61,200
10. Luremburg. .
* 30,000
46,060
70,000
43,200
40,000
40,000
45,000
40,000
12. D.übr.Gebicte
45,000
60,000
75,000
70,000
Zollverein 1,383,465I rem. ' ib, 1,534,558
2,306,891
4,003,351
3,429,054