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Es ist klar, daß diese Quantitäten nicht bloö aus inländi-schem Roheisen dargestellt sein können.
Es wurden 1850 an Roheisen im Inlandproduzitt. ................... 3.470,399 Ctr.
Dazu vom Ausland eingeführt...... 2,217,726 -
also in Summa . . . 5,688,125 Ctr.
Daraus wurden dargestellt:
Gußwaaren aus Roheisen........... 719,000 Ctr.
Gefrischtes Eisen.....'........... 3,429.054 -
Summa . . . 4,148,054 Ctr.
Dazu waren erforderlich gegen 5,390,000 Centner Roh-eisen. Gegen 300,000 Centner waren in diesem Jahre, in Er-wartung einer Erhöhung der Zölle auf belgisches Eisen, zu vieleingeführt worden; mit Berücksichtigung dessen gleichen sich beideSummen aus.
Der Antheil der einzelnen Staaten an der Stabeiscnproduk-tion des Zollvereins im Jahre 1847 betrug:
1.
Preußen........
77,» pCt.
2.
Baiern........
7,ö -
3.
Sachsen........
1,1 -
4.
1,» -
5.
2,5 -
6.
Churhessen......
1,1 -
7.
2,o -
8.
Braunschwcig.....
0,8 -
9.
Nassarl......, .
1,4 -
10.
Luxemburg......
1,7 -
11.
1,1 -
12.
Die übrigen Gebiete .
1,9 -
100 pCt.
Preußens Antheil betrug:
1834 ...... 62,1 pCt.
1842 ...... 67,0 -
1847 ...... 77,o -
1850 ...... 73,9 -
Das bedeutende Steigen bis 1847 und das verhältnißmäßigstärkere Fallen seit 1848 erklärt sich aus dem Stocken der Eisen-bahnbauten, welches hauptsächlich die preuß. Puddlingwerke berührte.