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Abstrahiren wir von den verhältnißmäßig geringen Quanti-täten, die zwar im Wege der Puddlingsrischerei, nicht aber beiSteinkohlenfeuerung, sondern bei Holz, Torf, Braunkohlen, Ga-sen u. s. w. dargestellt sind, und halten nur die beiden Kategoriender Holzkohlen- und Steinkohlenfrischerei fest, so scheidet sichhiernach die Produktion folgendermaßen:
Bei Holzkohlen Bei Steinkohlengefrischt. gcpuddelt.1834 . . . 1,284,558 Ctr. 250,000 Ctr.1842 . . . 1,677,451 - 629,440 -1847 . . . 1,725,121 - 2,278,230 -1850 . . . 1,644,126 - 1,784,928 -Das bei Holzkohlen gefrischte Stabeisen bestand bis aufunbedeutende Quantitäten aus inländischem Holzkohleueisen; dasPuddlingeisen dagegen wurde bisher mehr als zur Hälfte ausausländischem Coaksroheisen dargestellt.
Der Antheil der Steinkohlenfrischerei an der gesammtenStabeisenproduktion betrug demnach:
1834 ...... 16,z pCt,
1842 ...... 27,4 -
1847 ...... 56,7 -
1850 ...... 52,5 -
Der Antheil Preußens an der Steinkohlenfrischerei betrug:
1834 ...... 100 pCt.
1842 ...... 97 -
1847 ...... 95 -
1850 ...... 90 -
Von dem bei Steinkohlen gefrischten Quantum sind 1850über 300,000 Ctr. in Puddlingöfen mit Kleinfeuern und Ham-merwerken verbunden (metlwclö ckampenoise) dargestellt; dasübrige ist Walzeisen. Auf die mit Holz, Torf, Braunkohlen oderGasen betriebenen Puddlingöfen dürfte für 1850 ein Quantumvon 50,000 Ctr. zu rechnen sein.
Die Zahl der 1850 in Betrieb befindlichen Frischfeuer be-trug gegen 878-), der Puddlingöfen 250. Ueberhaupt sind
*) Hierbei ist ungefähr ^ der in den preußischen und baicrischcii Listenangegebenen Zahlen für die einbegriffen?» Reck- »nd Klcinfcner in Abzuggebracht.