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etwa an Frischfeuern 1300 und an Puddliugofen 360 vorhan-den; die Zahl der außer Betrieb befindlichen ist also sehr be-deutend.
Die Blechproduktion des Zollvereins betrug im Jahre1850 gegen 303,000 Ctr., wovon 76 pCt. auf Preußen fallen.Die Wcißbl echproduktion ist in vorstehenden Angaben mit-begriffen; sie beschränkt sich fast ausschließlich auf die oben §. 11.bei Preußen angeführten Quantitäten.
Die Drahterzeugung betrug 18S0 gegen 212,000 Ctr.,wovon 91 pCt. auf Preußen fallen.
An Rohstahl wurden 1850 erzeugt: 127,200 Ctr., wovon89 pCt. in Preußen . Hierunter befindet sich eine kleine Quan-tität Cementstahl.
Faßt man schließlich die Produktion aller außer-preußischcnVereinsstaaten zusammen, so verhält sich hierzu, in Prozenten aus-gedrückt, der Antheil Preußens im Jahre 1850 folgendermaßen:
Preußen. Die übrig. Staate».
Hochofenproduktion...... 61 pCt. zu 39 pCt.
Gußwaaren aus Roheisen... 81 - - 19 -
Gefrischtes Eisen....... 74 , - 26 -
Blech............. 76 - - 24 -
Draht............. 91 « - 9 -
Rohstahl. ........... 89 - - 11 -
Anzahl der in der veremsländischen Eisenindustriebeschäftigten Arbeiter.
K. 26. Im Folgenden versuchen wir eine Berechnung derin der veremsländischen Eisenindustrie beschäftigten Menschenzahlzu geben. Wir wählen zum Anhaltspunkt das Jahr 1847, woseither die stärkste Eisenproduktion statt fand. Zuerst haben wires mit der eigentlichen Eisengewinnung, der Hochofenproduk-tion, zu thun.
In Preußen , wo die Zahl der beschäftigten Berg- undHüttenarbeiter in den amtlichen Nachweisen vermerkt wird, betrugdieselbe in dem genannten Jahre:
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