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1849 . . . 88,812 Personen oder 14,848 weniger als 1847
1850 . . . 95,799 - - 7,861 - - —Nach den oben stattgehabten Erörterungen vergrößerte sich
die wirkliche Zahl der außer Beschäftigung Gekommenen noch umetwa 50 Prozent (Köhler, Steinkvhlcnbergleuie, Fuhrleute u. s. w.),hat also 1849 über 22,000 betragen. Erst 1851 dürfte die Zahlvon 1847 wieder erreicht worden sein.
Der wirkliche Schaden an Verminderung der jährlichenGütererzeugung und deS Einkommens der arbeitenden Klassen istindeß noch weit größer, als das Verhältniß der gänzlich außerBeschäftigung gekommenen andeutet. Versuchen wir in der Kürzeeine Berechnung.
Im Durchschnitt der 3 Jahre 1848 — 1850 lassen sich an-nehmen die Preise von Roheisen zu 1 Thlr . 17-^ Sgr., Nohftahl-eisen zu 2 Thlr. 15 Sgr. und Hochofengußwaaren zu 3 Thlr .5 Sgr. pr. Centner. Nach dem Verhältniß der von jeder einzel-nen Gattung dargestellten Quantitäten läßt sich die Prodnctionder Hochöfen im Durchschnitt zu 1 Thlr . 22^ Sgr. pr. Centnerveranschlagen. — Der Preis des Stabeisens ist pr. Centner zu4 Thlr. anzunehmen. Da es sich hier indeß um Berechnung derdurch die Weiterverarbeitung geschaffenen Werthe handelt, so mußder Preis des darin enthaltenen Roheisens (jedoch ohne Fracht-beträge) in Abzug kommen, wornach für den Centner Stabeisennur etwa 2 Thlr. als Aequivalent der Werthvermehrung durch dieArbeit übrig bleiben. In ähnlicher Weise berechnen wir nachAbzug des Werths des verwandelten Roh- resp. Stabeisens fürGußwaaren aus Roheisen 3 Thlr. , für Blech 3 Thlr., für Draht3^ Thlr . und für Rohstahl 4 Thlr. pr. Centner.
Wenn die Produktion von 1848, 1849 und-1850 auf derHöhe von 1847 blieb, so wäre in jenen drei Jahren mehr er-zeugt worden als wirklich geschah:
an Roheisen u. s. w....... 1,217,754 Ctr.
- Gußwaaren aus Roheisen . 650,000 -
- Stabeisen.......... 3,163,000 -
- Blech............ 296,000 -
- Draht ........... 47,000 -
^ - Stahl............ 41,000 -
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