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Auf den Kopf der Bevölkerung berechnet sich hiernach eindurchschnittlicher jährlicher Roheisenbedarf für Erbauung und Un-terhaltung der Eisenbahnen:
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Von dem übrigen Eisenbedarf entfallen etwa bis zurHälfte auf die Landwirthschaft, deren Verbrauch also demder Eisenbahnen in den Jahren 18^-Z- beinahe gleich steht. Da-gegen verbraucht die Landwirthschaft fast ausschließlich mittlereund feine Qualitäten; namentlich findet das inländische bei Holz-kohlen erblasene und gefrischte Eisen den zum bei weitem größtenTheil seine Verwendung in der Acker- und Feldwirthschaft. Fürdie Eisenbahnen dagegen, insbesondere für die Schienen, werdengewöhnlichere Sorten verwandt und sind letztere, so weit sie über-haupt vom Inland bezogen wurden, zu ^ bis ^ aus belgischemund schottischem Coaks-, beziehungsweise Steinkohleneisen darge-stellt; in der Regel besteht nur die obere Lage aus inländischemHolzkohleneisen.
Der übrige Theil des Eisenverbrauchs vertheilt sich auf dieunzähligen Bedürfnisse des Maschinen- und Schiffbaues, derHanswirthschaft, des Häuserbaues, des Fabrik- und Handwerk-betriebes, des Fuhrwesens, der Waffen u. f. w. An Anhalts-punkten, das Verbrauchskontingent für die einzelnen Erwerbs-zweige zu ermitteln, fehlt es jedoch durchaus.
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