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Vergleichende Statistik der Eisen-Industrie aller Länder und Erörterung ihrer ökonomischen Lage im Zollverein / von Wilhelm Oechelhäuser
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Für das zweite Geleise 1^ des Schienengewichts angenom-men, ergiebt pro Meile ein Gewicht von:18^ . . 10,909 Ctr. oder auf Roheisen reduzirt 15,272 Ctr.I855 - - ^,454 - - - - , 16,035 -

18^-z . . 12,000 - - - - - 16,800 -Hiernach sind im Ganzen bis Ende 1850 zur Erbauungder ein- und zweigeleisigen Bahnen des Zollvereins an Roheisenverbraucht worden:

183638 .... 98,964 Ctr. Roheisen.1839 41 .... 1,462,440 -184244 .... 2,523,007 - -1845 47 .... 5,976,117 -184850 . . . . 4.173.120 -

Summa . . . 14,233,648 Ctr. Roheisen auf 662Meilen, oder 21,501 Ctr. auf eine Meile.

Nun muß man aber mindestens 5 Prozent des zur Anlageerforderlichen Eisens oder gegen 1000 Centner pro Meile undJahr*) auf die Instandhaltung der Bahnen rechnen. Dies machtin Summa von 1836 bis 1850: 3,354,000 Centner; es sindalso im Ganzen für Eisenbahnen im Zollverein 17,587,648 Cent-ner verbraucht worden.

Nach dem jährlichen Durchschnitt betrug also in jeder der5 Perioden der Roheisenbedarf:

Für neue Eisen- Für Unterhalt, d.

bahnbauten. bestch.Bahnen.") Summa.18Z4 . . . 32,988 Ctr. 3,000 Ctr. 35,988 Ctr.18^ . . . 487,480 - 48,000 - 535,480 -18^z . . . 841,007 - 150,500 - 991,507 -I855 - - - 1,392,039 - 345,500 - 2,337,539 -18^ . . . 1,391,040 - 571,000 - 1,962,040 -

') In England , wo die Eisenqualität der Schienen durchschnittlich ge-ringer und dabei die Eiscnbahnfreqnenz ungleich stärker ist. rechnet manmehr als das Doppelte, ja bis zum Bierfachen dieser Summen.

Es ist hier die Unterhaltung der ungefähr nin die Mitte jeder Pe-riode in Betrieb befindlichen Bahnen in Anschlag gebracht; für 13zZ sinddemnach nicht KL2, sondern nur S71 Meilen angenommen u. s. f. Für diedoppelgeleisigen Strecken ist kein höheres Quantum angenommen, da hier auchdie Abnutzung geringer ist, als bei eingeleisigcn Bahnen.

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