Druckschrift 
Vergleichende Statistik der Eisen-Industrie aller Länder und Erörterung ihrer ökonomischen Lage im Zollverein / von Wilhelm Oechelhäuser
Entstehung
Seite
146
Einzelbild herunterladen
 

146

sächlich seit Neilson's Erfindung der heiAn Gebläseluft und seit An-wendung der rohen Steinkohle, welche Fortschritte mit dem Aufkommender Eisenbahnen in den dreißiger Jahren zusammenfielen, von wodie eigentliche Ausdehnung der schottischen Eisenindustrie danrt.Schottland erzeugte:

1796 ... . 16,086 Tons.

1823 .... 24,500 -

1830 .... 37,500 -

1840 .... 241,000 -

1847 .... 539.968 -

1848 .... 564,000 -

1849 ... . 692,000 -

1850 .... 630,000 -

1851 .... 775,000 -

1851 betrug also das Quantum 15,500,000 Centner oderdas 3-5 fache des ganzen Zollvereins.

Vor 1830 war der Fortschritt der Eisenindustrie in Süd-Wales weit stärker, seitdem aber schwächer als in Schottland .Es wurden dort produzirt:

1823 .... 182,325 Tons.1830 .... 277,643 ,1840 .... 505,000 -1848 .... 631,280 -Staffordshire ist demnächst der bedeutendste Eisendistrikt;sein Eisen ist von besserer Qualität als das von Wales undSchottland . Es wurden hier erzeugt:

1823 .... 133,590 Tons.1830 .... 212,604 -1840 .... 427,650 -1848 .... 433,000 -Der Fortschritt stockte also hier im letzten Jahrzehnt, worantheils die höheren Produktionskosten gegen Schottland und Wales ,theils der sich auf einigen Punkten fühlbar machende Mangelan Kohlen und Erzen Schuld sind.

Von den übrigen Distrikten ist insbesondere Aorkshire, nichtwegen der Quantität, wohl aber wegen der vorzüglichen Quali-tät seines Eisens zu erwähnen; den Mittelpunkt der dortigen In-dustrie bildet das berühmte Werk Low Moor.