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der Erport an Stabeisen und Schienen auf Wales und dem-nächst auf Staffordshire.
In obigen Summen ist die bedeutende Ausfuhr von Eise n-und Stahlwaaren (Hardwares) nicht mit eingeschlossen.
Sie betrug:
1806 .... 4,629 Tons.
1825 .... 10.980 .
1835 .... 20,197 «
1840 .... 14,995 -
1845 .... 20,754 -
1849 .... 23,421 -Letztere Summe ist gleich 468,420 Centner.Außerdem findet noch eine sehr bedeutende Aussuhr vonMaschinen und Maschinentheilen statt, die sich in den letztenJahren auf 30,000 Tons veranschlagen*) läßt.
Hiernach läßt sich der jährliche Eisenconsum Großbritanniens leicht berechnen. Derselbe hat seit 1847 keine Einbuße erlitten,sondern ist eher noch etwas gestiegen. Die Eisengewinnung be-trug im Durchschnitt von 18^ 2,031,000 Tons jährlich; derUeberschuß der Ausfuhr von Eisen und daraus hergestellten Fa-brikaten über die Einfuhr war 695,000 Tons, wozu an Roheisen905,000 Tons erforderlich waren. Also bleiben für den Kon-sum Großbritanniens 1,126,000 Tons oder 22,520,000 CentnerRoheisen, was bei einer Bevölkerung von 29 Millionen Ein-wohner 85 Pfund auf den Kopf ausmacht. Die Eisengewinnungselbst macht nicht weniger als 154 Pfund auf den Kopf. 1825,ehe Eisenbahnen gebaut wurden, betrug die Eisengewinnung beieiner Bevölkerung von 22 Millionen auf den Kops 58 Pfundund der innere Consum 54 Pfund; derselbe ist also seitdem um31 Pfund gestiegen. Großbritannien hatte Ende 1849 5,996engl. Meilen Eisenbahnen. Rechnen wir 600 Centner Roh-eisen"-) auf die jährliche Unterhaltung und 10,000 Centner sür
') Die officicllen Listen geben blos die Werthe an.") Porter giebt an, daß zur Unterhaltung einer engl. Meile 61 Tons(1220 Ctr.) Roheisen erforderlich seien, was indeß total falsch ist, da hier-nach die bloße Unterhaltung 27 Pfd. pro Kopf oder fast die ganze Differenzdes Verbrauchs von 1825 und 1849 ausmachen würde; ebenso unrichtig istseine Berechnung, daß 711 Tons s14,220 Ctr.) Roheisen für den, Bau einer