— 155 -
geringem Umfange statt, indem daö belgische Eisen sich nicht sehrdazu eignet.
Bei einer solchen Entwicklung der belgischen Eisenindustriemußte die Einfuhr ausländischen Eisens in so rascherem Ver-hältniß abnehmen, als 1843 noch bedeutende Zollerhöhungen vor-genommen wurden. Die Einfuhr von Roheisen (fast nur briti-schem) betrug 1837, wo überhaupt die stärkste Einfuhr stattfand,196,460 Ctr. und 1843 noch 81,720 Ctr.; seitdem ist das Mari-mum der jahrlichen Einfuhr 12,000 Ctr., der Durchschnitt etwa5000 Ctr. gewesen, worunter auch eine Kleinigkeit von rheinischemRohstahleisen; in Stabeisen ist die Einfuhr ungefähr gleich hoch.
Die Gesammteinfuhr von Eisen und Eisenwaaren hat betragen:1837 .... 296,200 Ctr.
1845 .... 31,712 -
1846 .... 35,824 -
1847 .... 29,740 -
1848 .... 17,872 -
1849 .... 19,596 -
Der größte Theil der Einfuhr besteht gegenwärtig aus Drahtund verschiedenen Eisenwaaren.
Außerdem findet eine jährliche Einsuhr von Stahl und Stahl-waaren zum Belaufe von 13,000 Centnern und von Maschinenvon 5000 Centnern im Durchschnitt von 18^-z statt.
Die Ausfuhr ist fast in noch stärkerem Verhältniß ge-wachsen als die Einsuhr abgenommen hat. Sie betrug in Roh-
und Stabeisen:
Roheisen.
Stabcisen und
Schienen
1836 . .
144,000 Ctr.
1,080 Ctr.
1838 . .
118,000 -
1,537 -
1842 . .
447,120 -
7,140 -
1843 . .
906,140 -
5,740 -
1844 . .
. . 1,102,900 -
187,880 -
1845 . .
. . ^ 869,060 -
134,440 -
1846 . .
. . 1,277,360 -
88,820 -
1847 . .
. . 2,250,760 -
95,380 -
1848 . .
. . 1,180,660 -
21,806 -
1849 . .
974,060 -
37,255 -
1850 . .
. . 1,886,020 -