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fünf Jahre etwa 5^ Millionen Centner jährlich für Bau undUnterhaltung der Eisenbahnen.
So wohlfeil indeß auch einzelne Werke produziren, steht dochdas amerikanische Eisen bei weitem nicht so niedrig im Preise alsdas englische und belgische. Ende 1851, wo es billiger standals je zuvor, kostete amerikanisches Roheisen in New-Iork 1 bis15 Dollar (Thlr. 1. 13 Sgr. bis Thlr. 1. 21 Sgr.), ord. Stab-eisen 2^ Dollar (Thlr. 3. 17^ Sgr.), Dampfkesselbleche 4 bis 5Dollar (Thlr. 5. 25 Sgr. bis Thlr. 7. 5 Sgr.) pro Ctr. DiesePreise stehen den gleichzeitig im Zollverein notirtcn ungefähr gleich.1847 stand Roheisen aus Thlr. 2. 5 Sgr., Stabeisen Thlr . 5.,also auch damals ungefähr wie im Zollverein. In den früherenJahren kostete es bedeutend mehr; 184l) z. B. stand Roheisen inNew-York auf Thlr. 2. 20 Sgr., im Zollverein nur Thlr. 1.27-^ Sgr.; Stabeisen kostete Thlr . 6 bis Thlr. 6^, im Zollvereinnur Thlr. 5.
Amerika erzeugt alle denkbaren Sorten Eisen. Für gewisseVerwendungszwecke, z. B. zur Fabrikation von hämmerbarem Guß-eisen, von Hartwalzen u. s. w. ist es ganz unübertroffen. NachDeutschland beziehen wir z. B. aus den Vereinigten Staaten guß-eiserne Eisenbahnwaggonräder, die an Haltbarkeit den schmiede-eisernen vollkommen gleich stehen. Auf den hannöverschen Bahnensind dieselben stark in Gebrauch.
Trotz der bedeutenden Produktion bedürfen die VereinigtenStaaten noch der Zufuhr von Eisen in allen Sorten, derengrößten Theil England liefert, den kleineren Schweden, Rußland und, was Eisenwaaren betrifft, auch der Zollverein.
Die Gesammteinfuhr in allen Eisen- und Stahlsorten betrug:
1830 .
40,644 Tons, worunter 1,138 Tons Roheisen.
1835 .
. 77,597 -
12,295 -
1837 .
. 102,866 -
14,128 -
1840 .
. 72,769 -
5,516 - -
1841 .
. 112,111 -
12,267 -
1842 .
. 107,392 -
18,694 -
1843 .
. 38,405 ,
6,472 -
1844 .
. 102,277 -
26,050 -
Der
größte Theil der Einfuhr
besteht aus Stabeisen und
Schienen.