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nur da gebraucht werden, wo es bloß auf den Körper, die Masseund weniger auf die absolute Festigkeit ankommt, und wo es sichnicht um Weiterverarbeitung handelt; dennoch hat es, analog denoben beim Roheisen entwickelten Verhältnissen, den entscheidendstenEinfluß auf die Preise im Allgemeinen, sowie insbesondere aufVerminderung der Preisdifferenz zwischen gutem und schlechtemEisen gehabt. Das gewöhnliche englische Kaufmannseisen ausStaffordshire, Shropshire und dem Norden kostet etwa 1 L. proTon mehr als Waleseisen, ist aber immer noch bei weitem nichtso gut als das in Deutschland im Handel befindliche gewöhn-liche Puddlingeisen aus einer Mischung von ausländischem Coakö-roheisen und inländischem Holzkohleneisen; noch viel weniger kannes den Vergleich mit unserem reinen Holzkohleneisen aushalten.
Wie oben beim Roheisen, so lassen wir auch hier beim Stab-eisen die Durchschnitts-Preise seit 1830 folgen, und zwar vonden drei Sorten, Wales -Eisen, gewöhnliches englisches Kauf-mannseisen (en^lisl, merckant Kars) und Wales -Eisenbahnschie-nen (schweres Modell), welche den Eisenmarkt hauptsächlichbestimmen.-) Die Preise verstehen sich frei an Bord in dennächstgelegenen Häfen.
1830 . . .
1831 . . .
1832 . . .
1833 . . .
1834 . . .
1835 . . .
1836 . ...
1837 . . .
1838 . . .
5.
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V
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5.
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6.
6.
10
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5.
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10.
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8.
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8.
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?,
EnglischesStabeisen,Ton.
L 6. 12 sk.
„ 6. 5 „
„ 6. 5 „
„ 6. 5 „
„ 7. 15 „
„ 6- 10 „
„ 10. 10 „
„ 10. - „
„ 9. 15 „
L 7. 5 sk.
„ 6. 18 „
„ 6. 15 „
„ 7- 10 „
„ 8- — „
„ 7- 10 „
„ 11- 15 „
„ 10. - „
„ 10. 10 „
*) Diese Preisliche» sind theils Scrivenor, Mac Gregor und Porter,theils den kaufmännischen Cirkularen bedeutender Eiscngrossisten entnommen;es ist übrigens klar, daß dergleichen Durchschnittszahlen, trotz aller Gewissen-haftigkeit des CompilatorS immer nur annähernd als richtig gelten können,namentlich bei einer Waare, die sich, wie Stabeisen, in soviele Sorten lindQualitäten zersplittert.