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Differentialzolles) das Festhalten an dem Status quo der norma-len Eisentarifirung, welche die stattgehabte Entwickelung getragenhat, als das Räthlichste erscheinen muß.")
Es muß übrigens für jetzt noch als ebenso unräthlich er-scheinen, durch Herabsetzung des Stabeisenzollcs ein anderes Ver-haltiß zum Roheisenzoll herstellen zu wollen. Betrachten wir zudem Ende die Lage der Puddlingwerke> welche ausländisches Roh-eisen verarbeiten, zu dem bestehenden Stabeisenzoll.
Es ist klar, daß die Produktion dieser Werke gegen die derausländischen mit Hochofenanlagen unmittelbar vereinigten Pudd-lingwerke im Nachtheil steht:g) um den Betrag des Eingangözolls vom Roheisen;b) um den Mehrbetrag der Roheisenfracht gegen die des fer-tigen Stabeisens undo) um die sonstigen Mehrkosten stheureres Brennmaterial zc.)
bei der Verwandlung des Roheisens in Stabeisen,sä a. 1400 Pfd, britisches Roheisen auf1000 Pfd. Stabeisen gerechnet, so be-trägt der Zoll zu 10 Sgr. vom Centner Thlr. 4. 10 Sgr.acl b. Die Durchschnittsfracht von Schottland nach unsren Hauptverbrauchsplätzen wieoben zu 4 Thlr. gerechnet, so machtdie Mehrfracht von 1400 Ps. Roheisen
gegen 1000 Pfd, Stabeisen ..... „ 1. 18 „
sä e. Diese Kosten für das gewöhnliche Stab-eisen in Großbritannien zu 9 Thlr. an-genommen, stehen bei uns selbst aufden bestgelegensten Puddlingwerken min-destens auf 9 Thlr -, also M ehrkosten . „. 3. - „
Summa Thlr. 8. 28 Sgr.Da nun der Zoll Thlr . 1. 15 Sgr. pro Centner oderThlr. 14. pro 1000 Pfd. beträgt, so schien es hiernach als ob