— 161 —
1828 waren noch 130 und 1846 117 catalanische und6 corsikanische Heerdfeuer in Betrieb. Erst seit 1848 ist in denPyrenäen der Bau von Hochöfen in Angriff genommen worden.— Mit Hinzurechnung dieser Quanta stellt sich die Eisengewin-nung Frankreichs im Jahr 1846 auf 533,524 Tonnen oder10,670,480 Zoll-Centner.
Bei Bei Coaks od.
Holzkohlen, gem. Material.
Summa.
1819 . .
. 348
2
350
1835 .
. ' 410
28
438
1840 . .
. 358
41
426
1843 . .
. 526
71
597
1846 . .
. 495
128
623
Davon wäre«
i indeß nur in Betrieb:
1843 .....
471
1846 .....
469
Von den 154 Hochöfen, die 1846 kalt lagen, kamen auf495 Holzkohlenhochöfen 131, und auf 128 Coakshochöfen 23;man sieht hieraus wie die Lage der ersteren weit bedrängter istals die der letzteren
364 Holzkohlenhochöfen produzirten 1846 14,000 Tonnenmehr als 433 im Jahre 1837. Dagegen lieferten 18^6 die 105Coakshochöfen fast ebensoviel als die 364 Holzkohlenhochöfen.Auf einen Holzkohlenhochofen kommen hiernach 15,410 Ctr., auseinen Coakshochöfen 44,520 Ctr. jährlicher Produktion. LetzteresQuantum ist verhältnißmäßig gering, weil eine so bedeutendeZahl von Holzkohlenhochöfen, die Coaks zusetzen, mit einbegriffenist. Die eigentlichen Coakshochöfen produziren etwa 60—70,000Centner im Jahr, allerdings immer noch bedeutend weniger alsin Belgien und Großbritannien .
Bei der Stabeisenfabrikation hat die Anwendung derSteinkohlen schon ein bei weitem größeres Uebergewicht erlangt,als bei der Roheisenerzeugung; insbesondere haben die Eisenbahn-bauten in den letzten Jahren eine bedeutende Entwicklung ver-anlaßt. Folgende Tabelle zeigt die Zunahme der Produktion an:
!i