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driger als 1850 standen, mehr als 6 Sgr. betragen. Es ergiebtsich überdieß aus jener Begleichung noch zweierlei: erstens, daßder belgische Vertrag nachtheiliger auf den rheinisch - westfälischenund süddeutschen, als auf den schlesischen Hültenbetrieb eingewirkthat, und zweitens, daß gerade in den feinsten Qualitäten derPreisabschlag am größten, beziehungsweise die Einwirkung desZolls auf Aufrechthaltung der Preise am geringsten gewesen ist.
Relativ aber (im Verhältniß zur ausländischen Konkurrenz)haben sich die Preise jener drei Werke gegen schottisches Stein-kohlenroheisen folgendermaßen gestellt:
g) Vor der Zollauflegung im Durchschnitt von 18^.
Schottisches Roheisen in Glasgow 62 sk. pro Ton oder32 Sgr. pro Centner.
Differenz gegen inländisches Holzkohlenroheisen:1. 2. 3.
Thlr. —. 23. 10 Pf. Thlr . —. 28. 3 Pf. Thlr. 1. 19. 2 Pf.Durchschnitts-Differenz Thlr . 1. 3. 9 Pf.
b) Nach der Zollauflegung im Durchschnitt von 18^.. Schottisches Roheisen 58 sli. pro Ton oder 30 Sgr. proCentner.
Differenz gegen inländisches Holzkohlenroheisen:1. 2. 3.
Thlr. —. 26. 5 Pf Thlr . —. 25. 2 Pf. Thlr. 1. 11. 9 Pf.Durchschnitts-Differenz Thlr . 1. 1. 1 Pf.
Relativ ist also die Differenz ebenfalls nur bei dem schlesi-schen Werk um eine Kleinigkeit, nämlich um 2^- Sgr. oder etwa^- des Rvheisenzolls von 10 Sgr., größer geworden, kleiner da-gegen bei dem siegenischen Werk um 3 Sgr. 1 Pf. und bei dembadischen um 7 Sgr. 5 Pf., so daß im Durchschnitt die Preiseinländischen Holzkohleneisens nach der Zollauflegung von 1844noch um 2 Sgr. 8 Pf. näher bei den Glasgower Preisen ge-standen haben als vorher. Wenn nun auch die Krisen seit1848 auf die relative wie absolute Preisverminderung mit ein-gewirkt haben, so stellt es sich doch als Thatsache heraus, daßdie Einwirkung des Rvheisenzolls auf die inländisch enPreise sich stufenweise verliert, wie unsere Roheisen-sorten sich an Qualität von dem hauptsächlich konkur-