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Vergleichende Statistik der Eisen-Industrie aller Länder und Erörterung ihrer ökonomischen Lage im Zollverein / von Wilhelm Oechelhäuser
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kohlenfrischerei mit raschen Schritten der Betriebseinschränkungentgegengeht.

Im Vergleich zu den oben mitgetheilten Preisen von Wales Stabeisen ergeben sich folgende Preisdifferenzen:

g) Vor der Zollerhöhung im Durchschnitt von 18^.Wales Stabeisen in Newport oder Cardiff L 6. 10 sti. proTon oder Thlr. 2. 8 Sgr. pro Centner.

Differenz gegen inlandisches Stabeisen:

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Th. 2. 22. 6 pf. Th. 1. 22. pf. TH.2. 18. 8 pf. TH.3. 17. 5pf.Durchschnitts-Differenz: Thlr . 2. 20. 2 Pf.

b) Nach der Zollerhöhung im Durchschnitt von 18^.Wales Stabeisen L 6. 13 sti. pro Ton oder Thlr. 2. 10 Sgr.pro Ccntner.

Differenz gegen inländisches Stabeisen:1. 2. 3. 4,

TH.2.10. 8 pf. Th. 1.18. 9 pf. Th, 2. 9. 2pf. Th. 2. 25. 5 pf.Durchschnitts-Differenz: Thlr . 2. 8. 6 Pf.Relativ haben sich also ebenfalls sämmtliche Preise, selbstbei Nr. 1. trotz des vom Roheisen entrichteten Zolles, bedeutendermäßigt. Der Preisunterschied unsres guten Eisens gegen Wales Eisen hat sich demnach seit 1844 vermindert:bei Nr. 1. um Sgr. 11. 10 Pf.

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oder im Durchschn. um Sgr. 11. 8 Pf. pro Centner.Vergleicht man aber schließlich die Preise von 1851 mitdenen von 1844, so kommen noch ganz andere Differenzen her-aus; hiernach steht nämlich Roheisen gegen 14 Sgr. und Stab-eisen 27z Sgr. pro Centner (oder 4-^ und 8^ Thlr. pro 1000Pfd.) niedriger als 18Z^, was beziehungsweise 21 Prozent und19 Prozent der damaligen Preise ausmacht. Daß aber die Re-duktionen mit der Ermäßigung der Selbstkosten noch weiter fort-schreiten werden, bezweifelt wohl Niemand ernstlich. Wir dächten,ein solcher Entwicklungsgang sollte jeden billigdenkenden Eisen-verbraucher befriedigen und wegen der Zukunft beruhigen.