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Vorwort
sowie die Folgerungen, die ich für meine wissenschaft-liclie Tätigkeit daraus gezogen habe, zum Ausdruck.Ich habe ihn trotz der Anfeindungen, die er seitensder Anhänger der Methode der klassischen National-ökonomie gefunden hat, unverändert an die Spitzedieses Bandes gestellt, weil seine Ausführungen denAusgangspunkt für alle weiteren hier folgenden Redenund Aufsätze bilden. Ich halte heute noch daran fest.
Meine darauffolgende Rektoratsrede „über Ethikund Volkswirtschaft in der Geschichte“ ist ein weitererAusfluß meines Strehens nach einer mit der Wirklich-keit übereinstimmenden Lehre. Ich hatte vor derakademischen Jugend zu sprechen, und diese ist er-freulicherweise allzeit von Idealen erfüllt. Der Geistder Einen wird bei ihren Vorstellungen vomSeinsollenden von Wünschen, nach Rückkehr der Ver-gangenheit , die sie verklären, getragen, der derAnderen vom Glauben an unbegrenzte Fortschritts-möglichkeiten. Beide vergessen, daß nur das möglichist, was wirtschaftlich möglich ist, und daß wirtschaft-lich nur möglich ist, was mit der Natur des wirt-schaftenden Menschen übereinstimmt. Das konnte nichtbesser gezeigt werden wie durch eine Darlegung, wieselbst die erhabensten Lehren vom Seinsollenden, diedes Christentums, da, wo sie mit dieser Natur imWiderspruch stehen, ihr haben weichen müssen.Dieser Darlegung ist meine Rektoratsrede gewidmet.Der darauffolgende Aufsatz „über die wirtschaftlichenLehren des christlichen Altertums“ hält gegenüberdenen, die angesichts der praktischen Unhaltbarkeitjener Lehren deren Sinn hinwegdeuten möchten, dieRichtigkeit meiner Darstellung derselben an der Handder Quellen aufrecht.
Demselben Ideengang sind die Aufsätze IV und Ventsprossen. Der erstere zeigt, daß es nicht ein ewiges