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15. Jahrhunderts, und gleichzeitig mit unserer Jncunabel auch inden Dmcken anderer Ofsicincn °).
zu dem „Verzeichnisse" auf unserer Tab. u. und die in dem Text obenmitgetheilte Schlußschrist, welche aus gewöhnlichen Schwabacher Letternder Gebaucr'schcn Officin gesetzt ist.
9) So ist u. a. ein Druck von Mauritius Brandts in Magdeburg von 1495, so sind Drucke von Wolfgang Stocket in Leipzig von
1519 und 1520 und von Johann Grünenbergk in Wittenberg von
1520 aus derselben Schrift, wobei jedoch zuweilen Versalien (namentlichC, E und O) nach doppeltem Muster vorkommen. Selbst bei einem Lands-bergischen Werke aus dcm Ende des 15. Jahrhunderts ist dies der Fall,wo das O ganz von dem in unserm Verzeichniß angewendeten abweicht.
Bei den erwähnten Wolsgang Stocket'sehen Drucken von 1519 und1520 findet sich überdies auch genau unsere große gothische Titelschrist(vgl. das Facsimile auf unserer Tab. II.« welches leider nicht nach demOriginal genommen wcrden konnte, sondern der offenbar schlecht gerathenenUebertragung bei Drcyhaupt nachgezeichnet wurde), wodurch die aus-schließliche Annahme für Landsbcrg immer schwankender wird.
Bei Vergleichung der obigen Schwabacher Typen fand ich dieselben u. a.auch noch in Drucken von Nicolaus Schmidt in Leipzig, 1529 und1531, von Michael Blum ebendaselbst 1532, von Johann Hanawin Frankfurt a. d. Oder 1532 und in einem gleichzeitige» undatirtcnNürnberger Drucke. Daß die Schrift zu unserm Verzeichniß in Leip-zig gegossen worden, möchte eher wahrscheinlich seyn.