Cap. viH.
Die Hallische Typographie in den Jahren1521 bis 1541.
ei der hohen Geneigtheit und der wahrhaft fürstlichen Munisiccnz,mit welcher Kardinal Albert die Stadt Halle zu schmücken und zueinem Orte von gelehrter Bedeutung zu erheben bemüht war 1 ), istes in der That unerklärlich, daß auch nicht ein namhafter Typo-graph hier eine bleibende Stätte zu gewinnen versucht hat.
War auch die Rivalität der Leipziger und Wittenbergcr Pressenin mehrfacher Hinsicht zu befürchten, und mochte die der begonnenen
1) Kardinal Albert beabsichtigt« bekanntlich dem Neuen Stift auch eineUniversität („Studium generale in qualibet licita facultate et scientia",oder ,, universitas stiidii", wie es in dem wirklich erfolgten Sriftungt-briefedes päpstlichen Legaten vom Jahre 1531 heißt) hinzuzufügen.
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