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wir nennen hier nur die Namen Fr oben, Aldus, Stephanusund Plantin 14 ) — übten. Dürfen wir noch erwähnen, daß
Nrr. 2 —5. d. I. einen höchst interessanten Aufsatz giebt, Erwähnnng. Dicgenannte Offici», welche ihr Entstehen Franz I. zu verdanken hat, istgegenwärtig das größte Etablissement ihrer Art iu Europa und besondersim Fach der orientalische» Typographie, als deren Conservator u. a. Syl-vcstcr de Sacy angestellt war und wozu die Druckerei der Propaganda inRom erzwungen Beitrage gab, unübertroffen, wie sie denn überhaupt, nebenofficicllen ?lrbeitcn, auch besonders kostspielige wissenschaftliche Werke liefert.DaS Beamten - Personal besteht aus dein Direktor, dessen Bureau und37 anderen fixirten Angestellten; die Gießerei beschäftigt 00 Arbeiter, dieDruckerei 330, das Broschiren, Trocknen, Binden u. s. w. 240, zusammen650 Arbeiter • an Pressen zählt die Anstalt 125 Hand - und 2 Dampf-pressen; der gewöhnliche Lettern- Vorrath beträgt 900,000 Pfund und gegen0000 stehende Formen; die jährliche Einnahme berechnet sich auf etwasmehr als 2 Millionen Francs.
Von der Masse der dort disponibel« Kräfte mag folgender Vorfall zeugen.Der König gab im letzten Jahre dem Director der Druckerei die Hand-fchrift von Memoiren feines verstorbenen Bruders, des Herzogs von Mont-pensier, um 2 Uhr Nachmittags zum Druck; den andern Morgen um12 Uhr brachte il)m der Director die Handschrift und ein Exemplar vonzwei Ausgaben deS BnchS, die eine M Quart, die andere in Octav, gedruckt,gepreßt und gebunden. „Ich kann", so schreibt der Berichterstatter, „leiderdie Zahl der Bogen nicht angeben, eS waren aber Bände von gewöhnlicherStärke."
14) An diese Namen, als die der Hauptvertretcr der ältern gelehrten TypographieDeutschlands, Italiens, Frankreichs und der Niederlande,