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nannte 10 ), welche Kaiser Friedrich III. 11 ) mit hohen Ehrenschmückte und welche, gleich Kaiser Joseph II. auch viele
andere fürstliche Häupter 13 ) und Männer von gelehrtem Ruhm —
10) Der Lobsprüche nicht zu gedenken, welche die größten und aufgeklärtestenGeister älterer und neuerer Zeit, ein Eravmus RoterodamuS, einMarquiS von Poinbal und Männer ähnlichen Gepräges der Kunst fort-während ertheilt haben.
11) Siegmund von Bircken sagt in seinem „Spiegel der Ehren des Erb-Hauses Oesterreich" (Nürnberg 1668), daß Kaiser Friedrich III.(reg. von 1440 bis 1493) „die Buchdrucker Gold zu tragen, auch sonsten,dem Adel und Gelehrten gleich, befrcyct, und insonderheit den Schriftsetzerneinen Adler, den Druckern aber einen Greif mit den Druckerballcn in einerKlauen, und beide Wappen mit ofncm Helm verliehen."
12) Wir verweisen auf einen in den Berlinischen Nachrichten von Staats?'undgelehrten Sachen (Jahrgang 1839, Nr. 258.) enthaltenen ?lufsatz, welcherdie Uebcrschrift „Kaiser Joseph als Typograph" trägt, und welchemzufolge noch jetzt die Presse und die Sctzerinstrnmente, deren sich der kaiser-liche Künstler bediente und die sich früher in dem Kabinette des Monarchenbefanden, in dem Schreibzimmer des rühmlichst bekannten Wiener Buch-druckers Anton Strauß aufgestellt sind.
13) Unter den zahlreichen Hof- und Fürstlichen Buchdruckcrcicn älterer Zeiterwähnen wir nur die des Herzogs Ernst zu Gotha, des Herzogs Augustzu Wolfcnbüttel und des Fürsten Ludwig zu Köthen , in welchendie erlauchten Besitzer auch das Amt der Korrektoren übernahmen.
Unter den noch bestehenden Instituten dieser Art verdient vor Allen dieKönigliche Druckerei in Paris , über welche das „Ausland" in den
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