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igifcur certo statuite, nullam nos subituros servitutem, sed eumesse defensuros locum, qui nobis veluti per mauus est traditusa majoribus nostris, neque patiemur quicquam libertatis uostrsenobis eripi.
Cum ad eum modum crescereut utrinque contentiones, pontifexnon modo non urgebat institutum suum, sed quicquid omuinoad contumeliam et injuriam Cresarum spectabat, in eo nihilprsetermittebat. Nam et Henricus quartus, et quintus, etFridericÜs primus , et ejus e filio nepos Fridericus secundus,et hujüs pater Philippus, et Albertus, et Henricus septimus,et Ludovicus Bavarus, Ctesares omnes, non obscure sunt ex-perti, quam sit effrenis et indomita et ingrata bejlua mendicusaliquis locupletatus, experti sunt, quam virulentam viperammajores ipsorum edncassent, et tanquam in sinu fovissent, dumepiscopo Romano panlatim largirentur omnia, suumque Stu-dium omne conferreut ad amplificandum illum et ornandum.
Germanos vero Caesares pcrpetuo repugnasse, neque vo-luisse illud jurisjurandi vinculum subire, tanquam rem novam,
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Subjection oder eigenthumb zu begeben gemeint sind, sonderdas wir die Oberkeit, so durch Gottes fürsehung und be-schicbung an uns gelangt ist, frei und redlich gedencken zubrauchen , wie unsere vorfarn vor tausent und mehr jarengethau haben.
Da ist der uuwill allererst recht angangen, da hat derBapst riit allein aulf den Eid gedrungen, sonder auch was erden Keiseren hat mögen zu trotz und entgegen thun, daranhat er nichts gesparet. Es haben Keiser Heinrich der drit,Keiser Priderieb der erst, und der zweit des namens, Hertzogenzü Schwaben, Keiser Heinrich , Hertzog zu Lützelburg, undKeiser Ludwig, Hertzog in Baieren wol versuchet, wie es garein wild, uuvernünfftig und undanckbar thier ist umb einenreich gemachten betler, haben wol vernomen, wie eine gifftigeschlang, ire vorfarn an im erzogen hatten , da sie im einervor, der ander nach, imerdar etwas uachliessen und schen-cketen.
Das sich im die Teutsche Keiser allezeit gewegert haben denEid zu thun (dweil es ein unerhört ding war) ist neben an-