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Paläographischer Nachweis der Unächtheit der Kölner Freimaurer-Urkunde v. J. 1535 / Gustav Schwetschke
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eine Temerität, als habe Wagen seil wirkliche he-bräische Buchslaben darunter verstanden, aufbürdenwill, während doch Wagenseil, wie auch aus derzweiten seiner Exercitatioiies sex varii argumenti her-vorgeht, gewiss hinlängliche Kenntniss von den Ge-heimschriften haben konnte.

In den übrigen Schriften über Kryptographie, un-ter welchen auch die sehr ausführliche des Gusta-vus Sei onus (Herzogs August von Braunschweig),Lüneburg 1624, besonders zu erwähnen ist, bis zuder Kryptographik Klüber's (S. 260 fg.) herab, wel-che im J. 1809 zu Tübingen erschien s ), wird derQuadrat-Chiffre fortwährend gedacht, wie dieselbedenn auch jetzt noch, obwohl, was von jeher der Fall,nach verschiedenen Schlüsseln gebildet, im Gebraucheseyn mag.

8D Uebcr Kryptographie im Allgemeinen handelt auch ein Ab-schnitt in Hoffmann's Handschrifteukunde für Deutsch-land . 1831. S. 40 fg.