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mustcrbuch denselben stets mit aufführt) wohl durch-gängig vorkommt und, wollte man auch diesem Um-Stande ein Gewicht nicht beilegen:, dann wenigstensangenommen werden müssle, es sei die Kölner Qua-drat-Chiffre nur zur Abfassung lateinischer Doku-mente bestimmt gewesen. Den damit verknüpftenUcbelstand, dass dann eine Korrespondenz in meh-ren wirklichen Landessprachen, vermittels der mau-rerischen Geheimschrift nicht wohl habe statt findenkönnen, glauben wir nur andeuten zu dürfen.
Indem wir uns aber an dem oben ausgeführtenNachweise völlig genügen lassen, sei zum Schlüssenoch eine, aus dieser Untersuchung sich darbietendeErklärung einer sprichwörtlichen deutschen Redens-art erwähnt, welche selbst in dem leichtern Conver-sationstone der gebildeten Klassen nicht selten vor-kommt, der Redensart: „ein x für ein u machen."Neben der von Körte 22 ) versuchten Erklärung könntenemlich aufzustellen sein, dass durch das Setzen desx statt des u, welches letztere dem x früher unmit-
22> Vgl. Die Sprichwörter und sprichwörtlichen Redensartender Deutschen von Körte. Lei»z. 1837. „Nr. 7043. EinX für ein U machen. Das X bedeutet 10, das V dagegennur 5; ist also leicht aus 5 noch einmal so viel gemacht, undder Andere ühervortheilt."