anlagen bis zur Tiefe von 8000 Fuss bohren' wollen,um auf gewinnbringendes Gold zu stossen. Nun, daskann ja doch jedem klar sein, dass nahezu ein Jahr-zehnt vergehen wird, bis dort die erste Unze Golddas Sonnenlicht erblickt. Für den Gründer und dieinteressierte Finanzgruppe bilden solche Tief-Mi nen-unternelnnen ein Eldorado aller nur denkbarenManöver. Denn einmal versteht ja niemand etwasvon der praktischen Durchführung all dieser Problemeund Projekte, dann aber auch ist der Gedanke alldieser Tiefgründungsunternehmen im Kapitalistenpub-likum ausserordentlich populär, denn der Spekulantgefällt sich eben in dem Gedanken, dass erst so langeZeit vergehen muss, ehe man von einem innerenWerte solcher Shares überhaupt sprechen kann. Geldist dabei aber auch zu machen, man muss nur wissen,wie viele und ob die dahinterstehende Gruppe nochShares los werden will. Heute haben die Finanz-gruppen noch ein grosses Interesse daran, das Publi-kum interessiert, zu halten, denn sie haben eben nochMilliarden von Papieren im Portefeuille, welche ver-goldet werden müssen.
Ingenieure, durch eine langjährige Erfahrung be-rechtigt, behaupten, dass sich die Betriebskosten übereine Tiefe von 3 900 Fuss hinaus verhältnismässigbedeutend erhöhen werden und zwar schon aus demeinfachen Grunde, weil die Arbeiter dreimal im Jahreinfolge Erkrankung gewechselt werden müssen. Esmuss also in diesem Falle dreimal im Jahre einekostspielige Prozedur vorgenommen werden, welchebisher infolge der geringeren Tiefe nur einmal vor-genommen wird. AVer sich mehr für diese Theorie