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von (lenen der Leser auch wirklich praktischen Nutzenhaben wird. Im allgemeinen wollen wir nur erstsagen, dass wir einem Ankäufe von Australiern über-haupt nicht das Wort reden, obgleich es ja auchganz brilliante Minen in Australien gibt. Aber ge-rade in ihrer schönsten Blütezeit soll sich der Speku-lant am meisten in acht nehmen, denn bei den west-australischen Minen trifft immer gerade dann dasSchlimmste ein, wenn man es am wenigsten erwartet.Demzufolge ist es auch eine ständige Erscheinung,dass, je besser die technische Entwickelung eineraustralischen Mine zu werden scheint, um so erra-tischer wird der betreffende Aktienmarkt in London .Das Publikum will eben mit Gewalt nicht mehr aufeine günstige Nachricht reagieren, es ist schon zuoft hereingefallen. Jeder Spekulant in westaustrali-schen Werten ist bestrebt, unter jeden Umständenaus der Misere herauszukommen. Der Markt istwohl zu 80 % in den Händen der Insider, d. h. derprofessionellen Spekulanten, schon deshalb muss esjedem klar sein, dass das grosse Publikum den kür-zeren ziehen muss. Wie gesagt, alle westaustralischenMinen sind nicht schlecht, aber „wer einmal lügt,dem glaubt man nicht, und wenn er selbst dieWahrheit spricht“. Dreiviertel des Fluches ist wohlauf die gewissenlosen Häupter der Londoner west-australischen Gesellschaften auszuschütten, die Apa-thie der Aktionäre hat es den Herren recht leichtgemacht, ihr einträgliches Spiel derartig leicht undungestraft zu treiben. Aber, ob es nun ein unbe-wachter Bäcker- oder Juwelenladen ist, oder ob eseine Minenverwaltung ist, sobald die Schätze un-