bewacht und ohne Kontrolle liegen, wird nach Herzens-lust gestohlen. An anderer Stelle werden wir unsüber dieses Thema noch des näheren auslassen.
Wie ein Alp drückt immer noch die Chroniqucscandaleuse der Whitaker Wrigth’schen Gründungenauf die Gemüter der professionellen Spekulantenin London . Alle bisherigen Petitionen, Agitationenund dergl. für eine strafrechtliche Verfolgung sinderfolglos geblieben. Man will wissen, dass der Grundhierfür in der event. Kompromittierung hoher Aristo-kraten, welche Whitaker Wright als Strolnnänner-Direktoren benutzte, liegt: ein anderes Gerücht, dasin der City umging, ist kürzlich im Parlament alsunwahr zurückgewiesen worden. Auf alle Fällewird an eine wirkliche Wiederherstellung desspekulativen Vertrauens in Westaustralien nichteher zu denken sein, bis das letzte Wort hierinnicht gesprochen ist. Die öffentliche Meinung in Eng-land ist ein Faktor, der entweder, wie ein Schneeballzu einer Lawine sich entwickelnd, jede Opposition er-drückt, oder aber durch eine künstliche Hinausziehung„tempus edax rerum“ den Schnee zum Schmelzen bringt!Der Felsen des Privilegiums ist aber, wie uns dieGeschichte auch lehrt, gerade in England nicht un-einnehmbar, und kann durch einen geringen Anstossseitens der öffentlichen Meinung gestürmt werden.Ein solcher Umstand würde auf mindestens ein Jahrhinaus die spekulative Thätigkeit auf diesem Gebieterecht lähmen. Der englische Spekulant, welcher ein-mal betrogen, vergisst wohl, aber vergiebt niemals,bis der Fall auf die eine oder andere Weise gesühntist. Whitaker Wright war geradezu ein Strousberg