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schaffenheit herausgeben, bis man nicht gegraben hat.Je tiefer man gräbt, desto sicherer kann allerdingsdie Beschaffenheit und der Goldgehalt der Ader fest-gestellt werden. Der Vorgang der Aufschliessungs-arbeiten ist ungefähr der folgende:
Skizze III.
A B
D
c ::
i >
11
11
7 D
,' t
Skizze III stellt dar, wie man einen Schacht ge-graben hat, um eine vermutete Ader anzutreffen.Bei B hat man die Ader zuerst entdeckt, C bedeutetder zu senkende Schacht, welcher, sagen wir bei einerTiefe von 350 Fuss, die Ader auch wirklich antrifft;selbe weist sich als reich genug aus und demzufolgeentschliesst man sich, jetzt die sogen. Levels, d. h.Stollen anzulegen, in Zwischenräumen sagen wirvon 50 oder 100 Fuss, wie aus Skizze IV, S. 100,hervorgeht.
Man beginnt dann mit einem regelrechten Minen-betrieb, indem das Erz durch den errichteten Ver-suchsschacht an die Oberfläche gefördert wird. Wenndie Ader nun sehr reich ist, lohnt sich auch einzweiter Schacht, welcher die Betriebskosten ganz be-deutend herabsetzen würde, und ausserdem auch die