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Goldproduktion, nicht gleichen Schritt halten lassen,um hierdurch gewisse Börsenmanöver leichter, zumNachteile der Aktionäre vor sich gehen zu lassen.Ein auf gesunder Basis aufgebautes Unternehmensollte immer doppelt so viele Erze aufgeschlossenhaben, als seine Leistungsfähigkeit des Pochwerkesdies zulässt. Schon deshalb sollten die Aktionäre aufeiner regelmässigen Benachrichtigung bestehen; dennnur dann wird es denselben, wenn auch nur annähernd,möglich sein, — vorausgesetzt, dass der Minenleiterehrlich ist, — sich selbst ein Urteil zu bilden, ob nichtauf die eine oder die andere Weise Raubbau betriebenwird, wie es ja so oft an der Tagesordnung in West-australien war; nämlich, dass die reichen Erzmassenzwecks Börsenmanöver schnellstens in Gold umge-wandelt wurden, während qualitativ und quantitativ dieAufschliessungsarbeiten im Rückstände blieben. Wieoft ist es nicht der Pall gewesen, dass plötzlich dieNachricht von einer Ausserbetriebsetzung einer Anzahlvon Stampfen kommt; also dass die bisherige Ausbeutesich vermindert hat, weil aus irgend einem Grundedie Aufschliessungsarbeiten nicht genügend vorwärtsgingen, um Material für die Mühle heranzuschaffen.Ja, oft genug wird durch eine solche Misswirtschaftund Unehrlichkeit der verantwortlichen Personen derganze Betrieb eingestellt werden müssen.
Ein Minenunternehmen kann manchmal Jahrelang die Geduld seiner Aktionäre auf eine schwereProbe stellen; oft genug wird aber eine derartigeAusdauer reich belohnt. So hat z. B. die berühmteindische Mine, Mysore , Jahre lang als ein hoffnungs-loses Unternehmen gegolten, deren Shares mit4Y a Pence